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Altes Handwerk neu erleben

Von 18. bis 23. Oktober 2010 ist im Messepark Dornbirn die Sonderschau "Altes Handwerk neu erlebt" zu sehen. Präsentiert werden authentische Handwerkskultur und handwerkliche Produkte vom Küfer, Messerschmied, Korbflechter bis zum Juppenmacher.

Auch das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg ist vertreten und zeigt historische Fotografien zur Handwerksausbildung.



Fachkurs über die Erzeugung und Reparatur von Skiern, Dornbirn 1932.

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Ab sofort im Buchhandel: Wirtschaftsgeschichte Vorarlbergs


Kürzlich fand im Alten Landtagssaal in Bregenz die Präsentation der WIRTSCHAFTSGESCHICHTE VORARLBERGS statt. Das Werk ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Das Buch behandelt auf über 400 Seiten die wirtschaftliche Entwicklung des Landes seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, insbesondere die Geschichte der Industrie. Die Blütezeit der Textilbranche wird ebenso beschrieben, wie der dramatische Abschied vom Textilland, der Aufstieg des Metall- und Elektrosektors sowie des Dienstleistungsbereichs und vieles mehr. Bevölkerungsentwicklung und soziale Verhältnisse sind ebenfalls Thema.

Der Band bietet eine Zusammenfassung publizierter Forschungsergebnisse, ergänzt um Primärquellen aus Archiven und Unternehmen. Wichtige Strukturdaten sind als Diagramme und Tabellen dargestellt.

Über 50 Abbildungen veranschaulichen den Wandel von Wirtschaft und Bevölkerung in Vorarlberg.Das Buch wird vom Land Vorarlberg herausgegeben, Verfasser ist Wirtschaftsarchivar Dr. Christian Feurstein. Es erscheint beim Universitätsverlag Konstanz.


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Pfänderbahnmuseum erstrahlt in neuem Glanz

Seit kurzem ist das Betriebsmuseum der Pfänderbahn in Bregenz wieder zugänglich. Die Ausstellung in der Talstation wurde in den vergangenen Wochen renoviert und erweitert. Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten finden Sie auf www.pfaenderbahn.at

Das Musuem gibt einen Einblick in die Pionierzeit des Bergbahnbaus. Um 1900 waren dampfbetriebene und elektrische Zahnradbahnen auf den Pfänder geplant, ehe 1926/27 eine Seilschwebebahn gebaut wurde. Zahlreiche Fotos vermitteln die Entstehung und weitere Entwicklung der Pfänderbahn bis zum heutigen Tag.

Auch die wechselvolle Bedeutung des Bregenzer Hausbergs Pfänder wird dokumentiert. So etwa die Anfänge des Skisports, die Veranstaltung von Motorradrennen und Segelflug- veranstaltungen. Heute zählen Wildpark und Adlerwarte zu den bekanntesten Attraktionen.



Bau der Pfänderbahn im Jahr 1926: Ankunft der Tragseile am Bregenzer Bahnhof. (Foto Stadtarchiv Bregenz)

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25. Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg

Im Feldkircher Gasthof zum Schützenhaus hielt das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg am 4. Mai seine 25. Jahreshauptversammlung ab. Vorstand und Geschäftsführer berichteten über die Projekte im vergangenen Vereinsjahr. Schwerpunkt war die online-Stellung historischer Bestände im Internet. Dieses Angebot soll auch in Zukunft ausgebaut werden.

Obmann DDr. Arno Fitz verwies auf die steigende Mitgliederzahl bei den Unternehmen. Es folgte der Finanzbericht von Kassier Dr. Manfred Fiel. Die Entlastung des Vorstands wurde einstimmig beschlossen.

Im Anschluss lud das Wirtschaftsarchiv zum öffentlichen Vortrag von DDr. Arno Fitz unter dem Titel "Ist der Kapitalismus am Ende?"



Eine interessierte Gruppe fand sich zum Vortrag von DDr. Arno Fitz im Schützenhaus ein.

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175 Jahre Mohrenbrauerei Huber

Am 1. Mai 1834 übernahm Franz Anton Huber in Dornbirn das Gasthaus Mohren samt Brauerei. Seither befindet sich die Mohrenbrauerei im Besitz der Familie Huber. Das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg gratuliert herzlich zum 175-jährigen Jubiläum. Karlheinz Kindler vom Vorstand des Wirtschaftsarchivs überreichte Mohrenbrauerei-Geschäftsführer Heinz Huber zu diesem Anlass das Faksimile einer historischen Brauerei-Aktie.



Mohrenbrauerei-Geschäftsführer Heinz Huber, Wirtschaftsarchiv-Vorstandsmitglied Karlheinz Kindler.

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Vortrag von DDr. Arno Fitz:

"Ist der Kapitalismus am Ende?"

Wann: Montag, 4. Mai 2009, 20:00 Uhr
Wo: Gastwirtschaft zum Schützenhaus, Feldkirch
Der Eintritt ist frei


Der auf dem Gedanken des egoistischen Eigennutzes als grundlegendem Stimulans aufgebaute Kapitalismus mündet derzeit in der größten Vermögensvernichtung der Menschheitsgeschichte. Ist der Kapitalismus am Ende?

Kann der Kapitalismus Vermögen schaffen, diese aber nicht erhalten? Kann denn Geld bzw. Kapital überhaupt Vermögen sein? Die Geldverwalter, die Banken, misstrauen sich offenbar selbst am meisten. Die Politiker träumen vom Zurückgewinnen des Vertrauens und vom Weitermachen wie bisher. Doch gibt es überhaupt eine Basis für weiteres Vertrauen? Oder ist der Traum vom perpetuum mobile, vom arbeitsfreien Einkommen zu Ende geträumt?

DDr. Arno Fitz ist seit 1987 Vorstandsmitglied des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg und seit 1996 dessen Obmann. Er studierte in Wien Betriebswirtschaftslehre, Jus sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Seit 1985 ist er in der Privatwirtschaft tätig.


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Internet-Offensive des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg

Derzeit werden die historischen Sammlungen des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg per Internet zugänglich gemacht. Die ersten Bestände sind bereits verfügbar. Zur Übersicht und Recherche gelangen Sie hier.



Aus den Beständen des Wirtschaftsarchivs: Werbeplakat der Fa. Benedikt Mäser, Dornbirn 1954, Entwurf Othmar Motter.

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"QUER- UND VORAUSDENKER"
Zum 200. Geburtstag von Carl Ganahl



Ausstellungsorte und -dauer:
Feldkirch, Palais Liechtenstein: Fr., 12. Okt. bis So., 28. Okt. 2007
Frastanz, Vlbg. Museumswelt: Mi., 31. Okt. bis Do., 15. Nov. 2007
Bregenz, Landhaus: Di., 19. Nov. bis Do., 29. Nov. 2007
Feldkirch, Wirtschaftskammer: Do., 6. Dez. bis Mo., 31. Dez. 2007
Feldkirch, Sparkasse: Mo., 7. Jan. bis Do., 31. Jan. 2008




Zum Inhalt: Carl Ganahl war wirtschaftlich und politisch eine der prägendsten Persönlichkeiten Vorarlbergs im 19. Jahrhundert. Bereits 1838 arbeiteten rund 1.000 Personen in den Ganahl’schen Spinnereien und Webereien in Feldkirch und Frastanz. Als überzeugter Liberaler legte sich Carl Ganahl in Zeiten von Zensur und Spitzelwesen wiederholt mit der Obrigkeit an, ehe er 1861 selbst in den Landtag einzog. Darüber hinaus war Carl Ganahl fast 35 Jahre lang Präsident der Vorarlberger Handelskammer, Mitbegründer und Obervorsteher der Sparkasse Feldkirch, Stadtvertreter in Feldkirch sowie treibende Kraft beim Eisenbahnbau in Vorarlberg.

Die Ausstellung bietet einen Einblick in das vielseitige Lebenswerk Carl Ganahls, veranschaulicht aber auch den Fabrikalltag und die sozialen Verhältnisse der damaligen Epoche.

Kurator: Dr. Christian Feurstein


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Die Steuer- und Zollkoordination Feldkirch zu Besuch im Wirtschaftsarchiv

Die Personalabteilung der Steuer- und Zollkoordination Feldkirch besichtigte kürzlich im Zuge ihres Betriebsausflugs das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg. Mit großem Interesse begutachtet wurden historische Firmenbücher aus den Anfängen der Vorarlberger Industrie, alte Warenmarken-Verzeichnisse der Wirtschaftskammer, nostalgische Fotografien und die Plakatsammlung des Wirtschaftsarchivs. Außerdem informierte Archivar Christian Feurstein über Aufgaben, Tätigkeit und Finanzierung der Einrichtung. Das Team des Wirtschaftsarchivs freut sich bereits auf einen Gegenbesuch im Zollmuseum.


Interessierte Besucher der Steuer- und Zollkoordination Feldkirch.


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Tätigkeitsbericht 2006/07

Download als PDF


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Gesamtwerk Prof. Josef Hofers für die Nachwelt gesichert

2004 übernahm das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg die gesammelten Arbeiten des bekannten Götzner Graphikers Prof. Josef Hofer. Seit kurzem liegen über 300 Plakate in digitalisierter Form vor. Damit ist der wirtschafts- und kulturgeschichtlich wertvolle Bestand noch einfacher für die Bevölkerung zugänglich. Zum Bericht...


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Themenangebot für Diplomanden und Dissertanten...

...in Studienrichtungen mit wirtschafts-, kunsthistorischer oder graphischer Ausrichtung. Das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg verwahrt mehrere hundert historische Plakate und Arbeiten des Graphikers und Künstlers Prof. Josef Hofer. Die Werke sind eine fundierte Grundlage, um die Veränderungen in der heimischen Gebrauchsgraphik seit der Nachkriegszeit zu untersuchen. Klicken Sie hier, um die gesamte Ausschreibung als Word-Dokument zu öffnen.


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Neue Aufsätze zur Wirtschaftsgeschichte Vorarlbergs online

Auf unserer Internetseite bieten wir eine Reihe interessanter Aufsätze zur heimischen Wirtschaftsgeschichte an. Klicken Sie hier, um zu den Texten zu gelangen.


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Ebner-Tagebücher: Gesamtregister ab sofort erhältlich

Kaum eine Vorarlberger Gemeinde, kaum eine Persönlichkeit der damaligen Zeit, die in den Tagebuchaufzeichnungen Kreishauptmann Ebners ungenannt bleibt. Um diese Informationen schnell auffindbar zu machen, veröffentlichte das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg vor kurzem ein Gesamtregister.



Zahlreiche historisch Interessierte erschienen zur
Präsentation des neuen Registerbandes.



Johann Nepomuk Ebner war von 1822 bis 1850 Kreishauptmann und somit der oberste kaiserliche Beamte Vorarlbergs. Seine Tagebuchaufzeichnungen sind die bedeutendste Ego-Quelle für die Landesgeschichte in der Zeit der Frühindustrialisierung.

Das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg hat Ebners einzigartige Tagebücher transkribieren lassen und herausgegeben. Die Edition umfasst 12 Bände aus dem Zeitraum von 1836 bis 1849. Als letzter Schritt wurde nun ein gesamtumfassendes Namens- und Ortsregister veröffentlicht.

Erstellt wurde das Register von der Feldkircher Ortsvorsteherin Dr. Trudi Tiefenthaler. Das umfassende Werk enthält 4.842 Ortsbezeichnungen und 9.097 Personennamen. Es ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle historisch Interessierten, insbesondere auch für Gemeinden und Kommunen.

Das Register und die Tagebücher können über das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg bezogen werden. Ebenso ist eine Gesamtausgabe auf CD-ROM erhältlich. Weitere Informationen unter Tel. 05522 77457.



Die fachgerechte Konservierung und Lagerung historischer Exponate ist kostspielig. Eine Reihe Vorarlberger Unternehmen unterstützen das Wirtschaftsarchiv durch ihre Mitgliedschaft. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

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