Zur Startseite


 

 

 

 

 



GROSSKRAFT DER BERGE

Historischer Kinofilm aus dem Jahr 1931 neu erschienen


1931 wurde das Vermuntwerk, die erste Anlage der Vorarlberger Illwerke, fertiggestellt. Im selben Jahr lief Grosskraft der Berge in den Kinos an. Der Stummfilm des deutschen Filmemachers Anton Kutter dokumentiert in imposanten Bildern den mehrjährigen Bau des Kraftwerks samt Stausee. Später verschwand der Film in der Versenkung, ein Teil galt als verschollen. 2009 erfolgte eine nachträgliche Vertonung mit Zeitzeugenkommentaren von Adrian Kutter (Sohn des Filmemachers) und Ferdinand Boss (Sohn des ersten Betriebsleiters des Vermuntwerks).

Auf Initiative des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg in Kooperation mit den Vorarlberger Illwerken wurden jüngst die Originalfilmrollen in HD-Qualität digitalisiert. Der verschollen geglaubte Teil konnte bei den Illwerken ausfindig gemacht werden. Damit liegt erstmals wieder eine vollständige Fassung vor. Ziel ist es, dieses landes- und wirtschaftsgeschichtlich bedeutende Filmdokument für die Forschung, Bildung und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Grosskraft der Berge kann demnächst in vielen heimischen Bibliotheken und Büchereien auf DVD oder Bluray-Disc entlehnt werden. Außerdem kann der Film für öffentliche Aufführungen beim Wirtschaftsarchiv Vorarlberg gebucht werden. Vorführtermine werden rechtzeitig hier bekanntgegeben.



__________________________________________________



Tätigkeitsbericht 2014

Download als PDF



__________________________________________________



BERGAB BERGAUF - 90 JAHRE KÄSTLE SKI

Ausstellung ab Dezember 2014 in Galtür


Über ein Jahr lang erschloss das Wirtschafts-archiv Vorarlberg historische Dokumente, Fotos und Objekte aus der Geschichte von KÄSTLE. Nun startet eine Ausstellung über die 90-jährige Geschichte der Traditionsmarke.

1924 stellte Anton KÄSTLE in der Hohenemser Wagnerei seines Vaters die ersten Skier aus Eschenholz in Kleinserie her. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang der große Durchbruch. Die Mitarbeiterzahl stieg bis in die 1980er Jahre auf rund 400 Beschäftigte. In Spitzenzeiten verließen jährlich bis zu 400.000 Paar Ski das Werk.

Die Skistars eines halben Jahrhunderts standen bei KÄSTLE unter Vertrag, so etwa Trude Jochum-Beiser, Toni Sailer, Egon Zimmermann, Andy Wenzel, Pirmin Zurbriggen, Anita Wachter, Kjetil André Aamodt und viele andere. Über 150 Mal holten KÄSTLE-Athleten Edelmetall bei Olympiaden oder Weltmeisterschaften.

Ab 1968 war das Unternehmen im Eigentum des oberösterreichischen Skiherstellers Fischer. 1991 kam es zum Weiterverkauf an den italienischen Benetton-Konzern. Dieser schloss 1998 den Betriebsstandort Hohenems und legte ein Jahr später die Marke KÄSTLE still. Seit der Reaktivierung im Jahr 2007 durch österreichische Unternehmer unter maßgeblicher Beteiligung von Dr. Rudolf Knünz sind wieder Skier der Traditionsmarke erhältlich. Produziert wird größtenteils bei Head in Kennelbach.

Von den früheren Hohenemser Kästle-Mitarbeitern Ing. Gebhard Schneider und Horst Wehinger erhielt das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg eine Vielzahl historischer Dokumente, Fotos und Objekte aus der bewegten Geschichte von KÄSTLE. In Kooperation mit dem Unternehmen KÄSTLE und der Historikerin Mag. Vanessa Hämmerle wurde die Sammlung wissenschaftlich für die Nachwelt aufgearbeitet. Das KÄSTLE-Archiv ist online einsehbar in der Rubrik Bestände.

Ski-Fans können die Geschichte der Vorarlberger Traditionsmarke nun Revue passieren lassen. In Zusammenarbeit mit KÄSTLE zeigt das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg die Wanderausstellung "BERGAB BERGAUF - 90 Jahre KÄSTLE Ski".

Weitere Stationen:
Alpinarium Galtür (Tirol), 6. Dezember 2014 bis 8. Februar 2015
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Montag auf Anfrage
Weitere Informationen: www.alpinarium.at

Werfenweng (Salzburg), Februar bis Juni 2015, Details folgen

Landhaus Bregenz, 2015, Details folgen

Vergangene Stationen:
Wirtschaftsarchiv Vorarlberg, Feldkirch
Kleiner Löwensaal in Hohenems, Schlossplatz 9




__________________________________________________



ORTE - FABRIKEN - GESCHICHTEN

Neues Buch und Veranstaltungsreihe 2014


Zwei Jahre lang haben Mag. Barbara Motter und Mag. Ing. Barbara Grabherr-Schneider im Auftrag des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg recherchiert. In ihrem nun fertig gestellten Buch „Orte-Fabriken-Geschichten“ präsentieren sie 188 historische Industriestätten aus der Region. Sie gewähren faszinierende Einblicke in die damalige Architektur und Lebenswelt und vermitteln ein spannendes Kapitel heimischer Wirtschafts- und Kulturgeschichte.

Der über 300 Seiten starke Führer lädt dazu ein, sich anhand zahlreicher Karten und Fotos selbst auf Spurensuche zu begeben. Vielerorts haben frühere Industriegebäude heute völlig neue Funktionen. Andere Bauwerke wiederum verfallen zusehends und sind nur mehr als Ruinen erhalten.

Unterstützt wurde das Projekt von zahlreichen Sponsoren und Förderern aus der Wirtschaft, von Gemeinden, der Wirtschaftskammer, dem Land, der Industriellenvereinigung und der Arbeiterkammer Vorarlberg. „Orte-Fabriken-Geschichten“ ist beim Wirtschaftsarchiv und im Buchhandel zum Preis von € 19,90.- erhältlich.

Begleitend zum Buch wird im Jahr 2014 ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Besichtigungen und Vorträgen für alle Interessierten angeboten. Für Details klicken Sie bitte auf die einzelnen Veranstaltungspunkte. Wenn nicht anders angeführt, ist der Eintritt frei und keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 21. März 2014, 19:00 Uhr, Frastanz
Buchpräsentation: "Orte-Fabriken-Geschichten"
Anmeldung erforderlich! Details zur Veranstaltung...

Mittwoch, 2. April 2014, 19:00 Uhr, Hard
Vortrag: Aus der Krise nach Amerika
Details zur Veranstaltung...

Sonntag, 6. April 2014, 13:00-18:00 Uhr, Nenzing
Exkursion: Am Anfang war das Wasser - Industriedörfer im Walgau
Kostenbeitrag, Anmeldung erforderlich! Details zur Veranstaltung...

Mittwoch, 7. Mai 2014, 19:30 Uhr, Dornbirn
Bildgespräch: Industriegeschichten - Historische Industrieareale in Dornbirn
Details zur Veranstaltung...

Freitag, 16. Mai 2014, 17:00 Uhr, Wolfurt
Spaziergang: Wolfurts frühes Industriezentrum am Rickenbach
Details zur Veranstaltung...

Mittwoch, 11. Juni 2014, 20:30 Uhr, Wolfurt
Filmpräsentation: Steinerne Zeugen (Erlebnis Österreich, ORF)
Anmeldung erforderlich! Details zur Veranstaltung...

Freitag, 27. Juni 2014, 17:00 Uhr, Feldkirch
Rundgang: Leben und Arbeiten in und um die Spinnerei Gisingen
Details zur Veranstaltung...

Mittwoch, 2. Juli 2014, 18:00 Uhr, Hard
Radtour: Rund um die Harder Fabriken
Details zur Veranstaltung...

Mittwoch, 16. Juli 2014, 19:00 Uhr, Rankweil
Radtour: Industrie am Mühlbach - Ein Zentrum der Stickerei?
Anmeldung erforderlich! Details zur Veranstaltung...

Samstag, 6. September 2014, 16:00 Uhr, Lustenau
Fahrrad-Spaziergang: Orte-Fabriken-Geschichten
Details zur Veranstaltung...

Dienstag, 16. September 2014, 19:30 Uhr, Schruns
Zeitzeugenabend zur Lodenfabrik Schruns: Es war einmal eine Fabrik...
Details zur Veranstaltung...

Donnerstag, 18. September 2014, 18:00 Uhr, Dornbirn
Kulinarische Zeitreise: 1 Oldtimer - 4 Gänge - 5 historische Areale
Kostenbeitrag, Anmeldung erforderlich! Details zur Veranstaltung...

Sonntag, 28. September 2014, 13:30 Uhr, Dornbirn
Exkursion: Industrie und Wasserkraft - am Müllerbach abwärts
Details zur Veranstaltung...

Dienstag, 30. September 2014, 19:00 Uhr, Bregenz
Gesprächsrunde: Industriearchitektur heute und gestern
Details zur Veranstaltung...

Freitag, 10. Oktober 2014, 16:00 Uhr, Bregenz
Führung: Wie das Dorf Rieden zum Industriezentrum wurde
Details zur Veranstaltung...

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 20:00 Uhr, Nenzing
Erzählabend: Stickerei und Klöppelei in Nenzing
Details zur Veranstaltung...





__________________________________________________



Tätigkeitsbericht 2013

Download als PDF



__________________________________________________



30 JAHRE WIRTSCHAFTSARCHIV VORARLBERG


1983, vor drei Jahrzehnten, wurde das heutige Wirtschaftsarchiv Vorarlberg gegründet. Das Ländle erlebte eine turbulente Zeit. Schlagzeilen über die Schließung großer Textilunternehmen standen an der Tagesordnung. Heute erinnern daran viele Gewerbeparks, die auf ehemaligen Fabrikgeländen entstanden sind. Der Strukturwandel machte deutlich, wie schnelllebig unsere Wirtschaftsgeschichte ist. Um das vergangene Wissen zu bewahren, fassten Interessensvertreter, Historiker und Unternehmer einen Entschluss: Die Gründung einer Einrichtung zur Dokumentation und Vermittlung der Vorarlberger Wirtschaftsgeschichte.

Das mittlerweile 30-jährige Bestehen des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg zeugt von der Weitsichtigkeit der damaligen Akteure. Die Einrichtung hat sich längst als Sammelstelle für wirtschaftsgeschichtlich bedeutende Quellen

etabliert und ist Anlaufpunkt für Wissenschafter, Auszubildende und Interessierte aus dem In- und Ausland. Heute sammelt und bewahrt das Archiv Quellen aus allen Branchen, weit über die Textilindustrie hinaus. Darunter befinden sich historische Dokumente, Textilien, Gebäudepläne, Patentschriften und Fotos. Auf ungebrochenes Interesse stößt auch die bedeutendste werbegrafische Sammlung des Landes mit zahlreichen Plakaten aus Industrie und Fremdenverkehr. Zu den jüngsten Neuzugängen zählt der Nachlass des ehemaligen Skiherstellers Kästle, welcher seinerzeit im Spitzen- und Breitensport Weltruhm erreichte. Darüber hinaus führt das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg Interviews mit Zeitzeugen durch, um deren Wissen und Erinnerungen für die Nachwelt zu dokumentieren.

Mit öffentlichkeitswirksamen Projekten wird die heimische Wirtschaftsgeschichte einer breiten Bevölkerung vermittelt. Regelmäßige Ausstellungen sind in Einkaufspassagen, Schulen und anderen frequentierten Orten in ganz Vorarlberg zu sehen. Derzeit in Vorbereitung ist ein Führer zu den industriegeschichtlichen Bauwerken im Land. Das Buch erscheint im Frühjahr 2014 im Buchhandel. Begleitend dazu wird ein spannendes Veranstaltungsprogramm mit Besichtigungen und Führungen an industriegeschichtlichen Stätten angeboten.



__________________________________________________



KAUFLUST - Vorarlbergs Handel in historischen Bildern

NOCH BIS 18. APRIL 2014 IN SCHRUNS


Einblicke in die Geschichte des Vorarlberger Handels bietet die Ausstellung „Kauflust“ des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg, die derzeit vorarlbergweit zu sehen ist. Der Besucher erfährt, wie das Einkaufen in früherer Zeit abgelaufen ist, als die Waren noch an der Bedientheke ausgegeben wurden.

Heute dominieren Supermärkte, Discounter und Einkaufszentren das Bild. Sie haben die kleinen Geschäfte inzwischen weitgehend verdrängt. Dennoch können viele Unternehmen des heimischen Einzel- und Großhandels auf ein langes Bestehen zurückblicken, indem sie stets auf neue Trends reagiert oder diese sogar mitgeprägt haben. Anhand erstmals gezeigter Dokumente und Fotos veranschaulicht die Ausstellung auf spannende Weise, wie Umbrüche abgelaufen und heutige Handelsformen entstanden sind.

Ein Dauerbrenner in der Vorarlberger Handelsgeschichte waren die Bemühungen, den
Einkaufstourismus ins benachbarte Ausland zu verhindern. Dem gegenüber standen die Bestrebungen, Vorarlberg über die Landesgrenzen hinaus als Einkaufsland attraktiv zu machen. Wie dies erreicht wurde, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Trotz des tiefgreifenden Wandels sind zahlreiche heimische Handelsbetriebe bereits seit Generationen am Markt erfolgreich. Ein eigener Teil der Ausstellung widmet sich diesen Traditionsunternehmen. Manche von ihnen blicken bereits auf eine weit über 100-jährige Geschichte zurück, darunter klingende Namen wie Pircher, Sagmeister oder F. M. Zumtobel.

Ein farbig bebilderter Katalog ist jeweils vor Ort und beim Wirtschaftsarchiv Vorarlberg erhältlich. 2013/14 wird die Wanderausstellung an zahlreichen Orten vorarlbergweit zu sehen sein. Für Schulklassen (Oberstufe) werden kostenlose Führungen angeboten.

Vergangene Stationen der Ausstellung:
Montafoner Heimatmuseum Schruns, 29. Nov. 2013 bis 18. April 2014
Ochsenpassage am Marktplatz Feldkirch, 20. Nov. bis 8. Dez. 2012
Messepark Dornbirn, 15. Jan. bis 2. Feb. 2013
Landhaus Bregenz, 5. bis 20. März 2013
Wirtschaftsschulen Bezau, 3. bis 28. April 2013
Kronenhaus Bludenz, 7. bis 25. Mai 2013
Garnmarkt Götzis, 15. Juni bis 6. Juli 2013




__________________________________________________



Tätigkeitsbericht 2011/12

Download als PDF



__________________________________________________



Vom Schaffen und Buckeln...

...erzählt die Ausstellung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg „Arbeit im Wandel der Zeit“. Vom 3. bis 22. Februar 2011 ist die Wanderausstellung in der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz zu sehen. Anlässlich der Eröffnung referiert die Historikerin MMag. Ingrid Tschugg über Frauenarbeit im Mittelalter.

Anhand historischer Fotografien werden Arbeitswelten gezeigt, wie sie heute kaum mehr vorstellbar sind. Etwa bei der Errichtung unterirdischer Kanalanlagen in Feldkirch, in der damals maschinenlosen Landwirtschaft, aber auch in den heimischen Fabriken und Betrieben. Zu sehen sind auch mehrere Originalobjekte, darunter eine der ersten Stechuhren, die in Vorarlberg zum Einsatz kam.

Die Ausstellung “Arbeit im Wandel der Zeit“ macht männliche und weibliche Arbeitswelten in ihrer Kontinuität und Wandlung sichtbar und erzählt Geschichten von “ganz unten” bis “ganz oben”. Sie bietet einen Querschnitt durch Industrie, Bauwirtschaft, Landwirtschaft, Gastgewerbe, Verkehr, Bildung, öffentliche Verwaltung etc. Der Bogen spannt sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart, wobei sich der gekrümmte Rücken wie ein roter Faden durch die alten Grafiken, Gemälde und zeitgenössischen Fotos der postmodern konzipierten Ausstellung zieht. Es werden einerseits problematische Situationen aufgezeigt, anderseits aber auch vorbildliche Arbeitsverhältnisse am heutigen Wirtschaftsstandort Vorarlberg hervorgehoben.

Die kulturhistorische Schau des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg wurde von Dr. Thomas E. Wanger kuratiert. Sie ist in den nächsten Monaten an zahlreichen Orten in Vorarlberg und Liechtenstein zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit wissenschaftlichen Beiträgen über Frauenarbeit in früherer Zeit, das „Buckeln“ aus medizinhistorischer Sicht, die Arbeit der Unmündigen sowie die Anfänge zeitgemäßer Organisations- und Führungsstrukturen. Die Publikation ist vor Ort sowie über das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg erhältlich.

„Komm her, rühr den Mörtel hier in der Ecke an und mauere tüchtig, ...“ - Das Buch von der Stadt der Frauen von Christine de Pizan. Vortrag der Historikerin MMag. Ingrid Tschugg anlässlich des Ausstellungsbeginns am Freitag, 3. Februar, 19:30 Uhr im Kuppelsaal der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz, Fluher Str. 4. Eintritt frei.



Baumgartnersche Tapetenfabrik 1846, Schützenscheibe Nr. 140, Schützenscheiben-museum Feldkirch. Aus der Scheibe wurde ein Stück herausgeschnitten, weil diese, zusammen mit anderen Schützenscheiben, an der Balkendecke des Festsaales des Schützenhauses angebracht wurde. Zu sehen ist der Innenraum der Fabrik mit der Presse, die sich im „Rößle – Wirtshausgebäude“ in Feldkirch befand. Ein Arbeiter präsentiert auf einer Stange einen fertigen Tapetenstreifen. © Wirtschaftsarchiv Vorarlberg, Foto: Erhard Sprenger, Foto Hebenstreit, Feldkirch.


Stationen der Ausstellung:

Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz: 3. bis 22. Februar 2012
Liechtensteinisches Landesmuseum in Vaduz: 29. Februar bis 25. März 2012



__________________________________________________




Spindel, Strom & Düsenski - Das Technologieland Vorarlberg


Vorarlberg genießt heute einen Ruf als modernes Technologieland. Innovative Unternehmen und eine hohe Anzahl patentierter Erfindungen untermauern dies. Die neue Ausstellung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg zeigt, dass der heimische Technologiestandort eine lange Tradition hat.

Schon vor über 150 Jahren nutzte die damals verbreitete Textilindustrie modernste Produktionstechniken. Aber auch darüber hinaus zeigten sich Vorarlberger Betriebe und Privatpersonen erfinderisch. Ein herausragendes Beispiel ist der Strompionier Friedrich Wilhelm Schindler. Bei der Weltausstellung 1893 in Chicago erreichte er mit seiner vollelektrifizierten Küche internationale Bekanntheit.

Die Ausstellung "Spindel, Strom & Düsenski" bietet einen Querschnitt durch rund 200 Jahre Vorarlberger Technik- und Erfindungsgeschichte. Gezeigt werden historische Bilder, Dokumente und Exponate aus dem Wirtschaftsarchiv und anderen Einrichtungen. Darüber hinaus werden herausragende Entwicklungen aus der Geschichte heute noch erfolgreicher Unternehmen vorgestellt.

Die Ausstellung wurde am Dienstag, 11. Januar 2011, von Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser eröffnet und tourt seither durch ganz Vorarlberg. Ein farbig bebilderter Katalog zum Preis von 10 Euro ist beim Wirtschaftsarchiv telefonisch oder per E-Mail erhältlich.

Stationen der Ausstellung:

Landhaus Bregenz, 12. bis 27. Januar
WIFI Dornbirn, 1. bis 25. Februar
Zimbapark Bürs, 21. März bis 9. April
Palais Liechtenstein Feldk., 14. April bis 5. Mai
9./10. Juli, Illwerke Partenen
14. Juli bis 8. Oktober, Lech am Arlberg




__________________________________________________




1.200 Personen besuchten das Wirtschaftsarchiv


Bei der Langen Nacht der Museen am 2. Oktober 2010 stellte das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg in der Mohrenbrauerei in Dornbirn aus. Gezeigt wurde historisches Know-how aus Vorarlberg.

Die Palette reichte von den Anfängen der Elektrizität über innovative Textilien bis hin zum elektronischen Bierfasswechsler der Mohrenbrauerei.

Mit 1.200 gezählten Personen zählte das Wirtschaftsarchiv zu den meistbesuchten Einrichtungen an diesem Abend.













Besonderes Interesse erregte die ausgestellte Bademode aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die kunstvollen Textilien wurden damals bei Benger in Bregenz hergestellt und in alle Welt exportiert.



__________________________________________________


Ältere Mitteilungen